13haFreiheit - Wer wir sind

Wir haben uns 2010 als Gruppe von Mannheimer*innen und Personen aus dem Umland gegründet, um bei der Nachnutzung der in Mannheim freiwerdenden bisher militärisch genutzten Flächen Raum für gemeinschaftliche, selbstverwaltete Wohnformen zu schaffen. Dabei war zunächst an mehrere Projekte gedacht, wir haben uns aber dann auf das Gebäude 472 auf Turley konzentriert. Im Juli 2014 haben wir das Haus gekauft, im April 2015 den Start für den Umbau gefeiert. 2016 sind wir eingezogen. In 29 Wohneinheiten leben Singles, Paare, Familien und Wohngemeinschaften. Ein Teil der Wohnungen ist barrierefrei; auch Menschen mit Rollstuhl können bei uns wohnen. Was uns freut: Neben uns sind zwei weitere Wohnprojekte in Neubauten entstanden: SWK und umBAU² sind unsere Nachbarn.

Übrigens: In unserem Haus ist leider keine Wohnung mehr frei. Aber es gibt eine neue Initiative für ein Wohnprojekt des Mietshäuser Syndikats in Mannheim. ESPERANZA will auf Benjamin Franklin bauen - siehe unten.

 

Hier befindet sich unser Konzept sowie die Infos zum Wohnprojekt 472.

 

Solidarität mit den Besetzer*innen der Hafenstraße 66

Am 5. August wurde das seit Jahren leerstehende Haus in der Hafenstraße 66 durch das Bündnis WGDS (Wem gehört die Stadt?) vorübergehend besetzt. Damit wurde ein wichtiger Impuls gegeben, dieses Gebäude für günstigen Wohnraum und Räume für soziale, kulturelle und politische Aktivitäten im Jungbusch freizugeben. Das Gebäude wurde von der Stadt erworben, über die geplante Nutzung gibt es unterschiedliche Aussagen. Die zeitweisen Besetzer*innen möchten ein Wohnprojekt in Kooperation mit dem Mietshäuser Syndikat verwirklichen (mehr dazu unter www.wgds-mannheim.de). Wir halten das für ein sehr gutes Vorhaben und haben eine entsprechende Erklärung an die politisch und/oder administrativ Verantwortlichen in der Stadt versandt:

Download Solidaritätserklärung

Übrigens: Das Bündnis WGDS sucht noch Initiativen, Gruppen oder Einzelmenschen, die sich daran beteiligen möchten, das Haus zu einem integrativen Wohnprojekt umzugestalten. Kontakt unter Telefonnummer: 0178 1772218; Email: wgds-mannheim(at)riseup.net

 

Tag des Offenen Denkmals

1902 Die Kaiser-Wilhelm-Kaserne ist frisch bezogen.
2003: Studi-Proteste gegen College-Schließung.

Am Sonntag, 10. September, öffnen wir unser Haus vom 13 bis 18 Uhr für Besucher. „Macht und Pracht" ist das Motto des diesjährigen Tags des Offenen Denkmals - da müssen wir einfach dabei sein. In einer Ausstellung im Erdgeschoss, voraussichtlich im Flur und im Gemeinschaftsraum, werden wir dokumentieren, was an bewaffneter Macht so durch unser Haus gegangen ist und was wir wiederum getan haben, um es für uns in ein dem friedlichen Miteinander gewidmetes Wohngebäude umzugestalten. Denn auch wenn wir sparsam waren beim Umbau und manches noch nicht renoviert ist: Es lässt sich „prächtig" in der Gemeinschaft hier leben. Von 14 bis 17 Uhr werden wir stündlich durch unser Haus führen und dabei Geschichtliches wie Aktuelles thematisieren. An einem Infostand antworten wir gern auf Fragen zum gemeinschaftlichen Wohnen einschließlich der Finanzierung - hier kann man also auch erfahren, wie man als Investor*in an einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt teilhaben kann. Kleine Stärkungen gibts gegen Spende selbstverständlich auch.

 

Ein gelungenes Turley-Fest

Gute Musik von Bands auf zwei Bühnen, vielfältige Informationen für Erwachsene und spannende Aktionen für die Kinder, vor allem aber: unzählige Begegnungen von Menschen, die auf Turley und näherer Umgebung wohnen oder gewohnt haben: Das erste große Turley-Fest am 15. Juli 2017 war ein schönes, gelungenes Ereignis.

 

Viele jetzige oder künftige Nachbar*innen kamen ins Gespräch, viele Fragen zum gemeinschaftlichen Wohnen wurden an unserem Mietshäuser-Syndikats-Stand gestellt, unsere Nachbarn Umbau² Turley verdoppelten spontan ihr Führungsangebot, weil so viele Menschen ihr Haus kennenlernen wollten. Der Umsonst-Flohmarkt war ständig umlagert, das reichhaltige Kuchenangebot wurde sehr gut angenommen; die Spenden an diesen beiden Ständen sowie der Umsatz am Getränkestand bilden nun ein gutes Polster für künftige Aktionen. Denn das war immer wieder Gesprächsthema am Abend: Solche Begegnungen, auch vielleicht in kleinerem Rahmen, sollte es auf Turley häufiger geben. Unser gemeinnütziger Verein KulTurley wird dranbleiben.

 

Wer das Programm noch einmal nachlesen möchte: Flyer Download (PDF)

Unser Gemeinschaftsraum ist fertig!

Für ein, zwei Parties, Spieleabende, Kaffeetrinken und gemeinsame Mittagessen war er schon ein sehr angenehmer Schauplatz: Unser Gemeinschaftsraum ist endlich fertig geworden. Auf knapp 80 Quadratmetern wird hier gemeinsam an großen Tischen diskutiert, gegessen, gespielt, auf Sofas gelümmelt, Zeitung gelesen, in den Bücherregalen gestöbert oder in der Kinderecke gemalt und getobt.

Und schon war er auch im Fernsehen zu sehen: Der SWR hat in unserer Gemeinschaft ein Porträt unserer Mitbewohnerin Veronika gedreht, die aus Karlsruhe zu uns gezogen ist, weil sie weiter mitten im Leben dabei sein möchte, auch wenn ihre Parkinson-Erkrankung und das Alter ihren Bewegungsradius allmählich einschränken. Es ist ein schöner sensibler Bericht geworden, den man bis 7.11.2017 in der Mediathek der SWR-Landesschau unter dem Titel „Kommune statt Pflegeheim“ anschauen kann.

 

 

Einfach online spenden!

Aus unserem Wohnprojekt heraus hat sich ein gemeinnütziger Verein gegründet, der den Denkmalschutz, das gemeinschaftliche Wohnen und die Begegnung auf Turley unterstützt. Spenden für "KulTurley" (Verein Kulturdenkmal Turley Areal 472) können von der Steuer abgesetzt werden.

Online Spende unter www.kulturley.de:

Wir sind alle drin!!!

Seit Anfang Juli ist unser Haus von unten bis fast ganz oben bewohnt - was wir mit einem großen Fest gefeiert haben - siehe Fotos.

Nun ist ein Stückchen Alltag eingekehrt, wir genießen die schönen Wohnungen, besuchen einander und wundern uns, wie verschieden Wohnungen mit völlig gleichem Grundschnitt aussehen können - nicht wiederzuerkennen. Es ist toll, sich im neuen Haus zu treffen und endlich kurze Wege zum Plenum oder zu den Arbeitsgruppen zu haben! Noch bleibt allerdings einiges zu tun: Derzeit bessern wir unsere Keller aus und richten sie ein, schließen Putzlücken in den Fluren, um auch sie schließlich zu streichen.

Jetzt freuen wir uns auf unser erstes Weihnachten und Silvester auf Turley!

 

 

Wir freuen uns weiter über Direktkredite!

Auch wenn wir jetzt in unserem Haus wohnen: Wir freuen uns weiter über Direktkredite! Zwar haben wir das Geld für die unmittelbaren Umbaumaßnahmen gut zusammenbekommen - herzlichen Dank an alle Kreditgeber*innen! Doch vieles bleibt noch zu tun: Keller, Flure, Gemeinschaftsküche und Garten ums Haus waren nicht Teil der ersten Baumaßnahmen. Außerdem wartet das Dach auf neue Schindeln. Sobald diese liegen und eine Wärmedämmung nach oben existiert; kann auch hier noch mehr Wohnraum entstehen.

Deshalb bieten wir weiter Möglichkeiten zur Geldanlage an. Mindestens 500 Euro, gern auch mehr, kann man bei uns zu verschiedenen Zinssätzen anlegen. Da wir jeweils nur 100.000 Euro pro Geldanlagemöglichkeit einsammeln, unterliegen wir laut Kleinanlegerschutzgesetz nicht der Prospektpflicht (mehr dazu siehe unten).

Meldet euch gern auch einfach, wenn ihr mehr über die Investitionsmöglichkeiten bei uns wissen möchtet! Erste Informationen findet ihr unten, nähere Informationen zu Laufzeiten, Zinsen, Sicherheit und anderen Fragen geben wir euch gern im persönlichen Gespräch! Schickt einfach eine Mail an Kontakt@13haFreiheit.de.

Infos zu Direktkrediten

Direktkredite sind Kredite von Privatpersonen, die unser Projekt unterstützen wollen. Sie stellen eine soziale, nachhaltige und regionale Geldanlage dar. Mit dem Mietshäuser Syndikat haben wir einen starken Partner, unter dessen Dach seit mehr als 20 Jahren 116 gut funktionierende Wohnprojekte entstanden sind.

Das grundlegende Eigenkapital für Kauf und Umbau haben wir beisammen, eine Million Euro! Allen Direktkreditgeber*innen herzlichen Dank! Wir benötigen jedoch weiterhin Geld, für die letzten Baumaßnahmen ebenso wie zur Umschuldung. Direktkredite sind Nachrangkredite, sie fallen seit dem 01.01.2016 unter das Vermögensanlagengesetz. Unsere Vermögensanlagen unterliegen nicht der Prospektpflicht, da sie unter der Bagatellgrenze von 100.000 Euro bleiben. Was das alles genau bedeutet, erklären wir gern im Gespräch oder schicken gezielt Informationsmaterial zu.

-> hier Anfragen für einen Direktkredit-Vertrag und/oder Infomaterial.

Neues Wohnprojekt Esperanza wächst/ Hanau sucht Mitbewohner*innen

Bei uns sind jetzt alle Wohnungen, auch alle WG-Zimmer vergeben. In Einzelfällen kommt es natürlich mal zu Änderungen. Wer daher mit uns Kontakt aufnehmen möchte, kann sich gern bei uns melden. Es gibt allerdings schon viele Interessierte; wir führen keine direkte Warteliste, sondern schauen, wenn etwas frei wird, was sich ergibt.

 

Wer gemeinschaftlich wohnen möchte, arbeitet am besten mit an einem neuen Projekt: Auf dem Benjamin-Franklin-Gelände am Käfertaler Wald hat die Gruppe ESPERANZA die Zusage für ein Grundstück von der MWSP erhalten. In einem barrierearmen Niedrigenergiehaus sollen flexible Wohnungen für 20 bis 25 Erwachsene und 8 bis 10 Kinder entstehen. Kontakt: info(at)esperanza-mannheim.de.

Und es gibt freien Wohnraum in einem Gemeinschaftsprojekt 100 Kilometer von Mannheim entfernt: Das Haus- und Gartenprojekt Neues Wirtshaus in Hanau sucht Menschen, die „Spaß an gemeinsam Bauen/Werken/Gärtnern/Wohnen/Lachen" haben. Es ist ein elfköpfiges Projekt, das sich neu formiert hat und in dem jetzt drei Menschen fehlen. Kontakt unter altes-neuwirtshaus@posteo.de-